vom scheitel aufwärts

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-- zeitscheiben --

und dann die greifbaren dinge. die sich übergroß in den weg stellen. den ziellosen weg. die so greifbar sind, dass sie dem fassungsvermögen entgleiten. ja nicht einmal der tastsinn kommt zurecht.
und dann dahinter die welt. die darauf wartet hervorzuspringen. ihr lauern ist hörbar.
und dann das nichts. und mittendrin der schmerz.
und dann der schmerz. und dann das ersticken.
und sich legen unter die dinge. nah an der welt. ins halbdunkel des schwarz. um ein haar verborgen.
6.1.07 19:54


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-- der rest der tage --

8.1.07 16:32


-- eine art zu zu lassen --

DRÜBEN

Erst jenseits der Kastanien ist die Welt.

Von dort kommt nachts ein Wind im Wolkenwagen
und irgendwer steht auf dahier ...
Den will er über die Kastanien tragen:
"Bei mir ist Engelsüß und roter Fingerhut bei mir!
Erst jenseits der Kastanien ist die Welt ..."

Dann zirp ich leise, wie es Heimchen tun,
dann halt ich ihn, dann muss er sich verwehren:
ihm legt mein Ruf sich ums Gelenk!
Den Wind hör ich in vielen Nächten wiederkehren:
"Bei mir flammt Ferne, bei dir ist es eng ..."
Dann zirp ich leise, wie es Heimchen tun.

Doch wenn die Nacht auch heut sich nicht erhellt
und wiederkommt der Wind im Wolkenwagen:
"Bei mir ist Engelsüß und roter Fingerhut bei mir!"
Und will ihn über die Kastanien tragen-
dann halt, dann halt ich ihn nicht hier ...

Erst jenseits der Kastanien ist die Welt.


[Paul Celan]
14.1.07 04:50


-- i seven my mother --

schlang grad das nie gewesene kind hinunter in die magengrube. und bin nun beinah schwanger. ein magenkind.
und sehnsucht nach hunger, einem konkaven schmerz darin trommelt es, mein embryo aus rohmaterial.
doch lust am meisten die scheinmutter zu essen, gut zu kauen, so gut dass beim schluss-strich nichts als kauwerk bleibt. ein weißer strich. vielleicht wird draus mal eine taste am klavier und klang.
14.1.07 22:29


-- ein goldstück von einem wesen --

das ziel: im augenblick des todes diesen gesichtsausdruck besitzen oder zumindest dieses häubchen:

26.1.07 22:52


-- vergangschaltung --

dieses wesen spricht mich ab, verbietet mir mein eignes hinzu, das sprechen, das wesen, ja nichtmal schein ist diesem fremden körper verträglich.
mein bild wollt sich wehren, strampelanzug war zu eng.
und im grunde, selbst da wo er fehlt, schimmelgrüne nichtigkeiten.
31.1.07 23:57





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