vom scheitel aufwärts

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-- dahin daher dasein, ein zirkel ohne spitze --

ein morgen mit prüfung. ein heute von 200 seiten. eine nacht dazwischen ohne schlaf. und ein kopf mit engpass.

die hälfte einer maiswaffel-packung in der hälfte eines tages schon beträchtlicher teil des magensacks.

und wie verwunschen. ein aufgegebenes. ein dennoch warten.
auf godot.
8.3.07 14:33


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-- damm als schlafplatz --

es ist noch. das wirren. das ängsten. das nicht. nicht jetzt. nicht heute. noch nicht. es ist viel zu früh. es dunkelt ganz anders am ende. was wissen denn die, lass sie nur wispern vom kehraus.
21.2.07 12:04


-- hungerwille --

das wiegen, ein fall ohne sitz, ohne schnur. paar gramm zuviel. paar ängste zu schwer. und ich will und will und will und will und sicherlich nicht einen bissen mehr.
ab nun der strich. ein klarschluss.
12.2.07 13:42


-- sehnenbruch, aus sucht heraus --

jemand anderes sein. eine fremde gestalt. eine mit form. eine, die ich erkannte im drüben, einem zweidimensionalen. linien haben. linien, umrisse, etwas. so eins wie das. ein etwas, auf das man zeigen kann, mit einem finger, der sich wirklich als finger verhält, finger ist, hand, die zur mitte führt, einer, die nicht sprechen muss, um sich selbst zu hören, eine, eine sein, die weiß wo sie wie ist, die sich nicht leib und innerei vom nichts reißen will, um zu atmen, zu schreien, um den atemschrei der geburt zu erfahren in solch einem zustand, der nur noch verfall knirscht.
7.2.07 20:41


-- vergangschaltung --

dieses wesen spricht mich ab, verbietet mir mein eignes hinzu, das sprechen, das wesen, ja nichtmal schein ist diesem fremden körper verträglich.
mein bild wollt sich wehren, strampelanzug war zu eng.
und im grunde, selbst da wo er fehlt, schimmelgrüne nichtigkeiten.
31.1.07 23:57


-- ein goldstück von einem wesen --

das ziel: im augenblick des todes diesen gesichtsausdruck besitzen oder zumindest dieses häubchen:

26.1.07 22:52


-- i seven my mother --

schlang grad das nie gewesene kind hinunter in die magengrube. und bin nun beinah schwanger. ein magenkind.
und sehnsucht nach hunger, einem konkaven schmerz darin trommelt es, mein embryo aus rohmaterial.
doch lust am meisten die scheinmutter zu essen, gut zu kauen, so gut dass beim schluss-strich nichts als kauwerk bleibt. ein weißer strich. vielleicht wird draus mal eine taste am klavier und klang.
14.1.07 22:29


-- eine art zu zu lassen --

DRÜBEN

Erst jenseits der Kastanien ist die Welt.

Von dort kommt nachts ein Wind im Wolkenwagen
und irgendwer steht auf dahier ...
Den will er über die Kastanien tragen:
"Bei mir ist Engelsüß und roter Fingerhut bei mir!
Erst jenseits der Kastanien ist die Welt ..."

Dann zirp ich leise, wie es Heimchen tun,
dann halt ich ihn, dann muss er sich verwehren:
ihm legt mein Ruf sich ums Gelenk!
Den Wind hör ich in vielen Nächten wiederkehren:
"Bei mir flammt Ferne, bei dir ist es eng ..."
Dann zirp ich leise, wie es Heimchen tun.

Doch wenn die Nacht auch heut sich nicht erhellt
und wiederkommt der Wind im Wolkenwagen:
"Bei mir ist Engelsüß und roter Fingerhut bei mir!"
Und will ihn über die Kastanien tragen-
dann halt, dann halt ich ihn nicht hier ...

Erst jenseits der Kastanien ist die Welt.


[Paul Celan]
14.1.07 04:50


8.1.07 16:32


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